Das Sonnensystem ist in Aufruhr. Mitglieder eines geheimen Zirkels greifen das friedliche Volk von Kova To an. Ace Orion, der Sohn des verschollenen John Orion, wagt sich auf eine Reise, um mehr Informationen über den Zirkel von Zosma herauszufinden. Auf seiner Reise stößt er allerdings auf Hinweise, die über den Verbleib seines Vaters hindeuten. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Treffe bekannte Charaktere wie Selina Orion und Erich Naso wieder und lerne neue spannende Persönlichkeiten kennen. Erlebe über das Kova To Sonnensystem hinaus, die Wunder dieses Universums und lass dich verzaubern von neuen Welten voller Abenteuer und Gefahren. Dieses Buch, ist die Antwort auf den ersten Band John Orion EXIL und führt die Geschichte auf ein nächstes Level.

 

Düster war es auf den heiligen Straßen vor dem mächtigen Ratspalast. Es war eine kalte schaurige Nacht und ein bedrohlicher Schatten fiel auf vier Gestalten, die sich auf dem Marktplatz von Kova To versammelten. Ihre Gesichter waren nicht zu erkennen, doch ging eine schaurige Aura von ihnen aus.
Ein kleiner Junge der gerade erst sein achtes Lebensjahr erreicht hatte, schlief sehr unruhig in dieser Nacht. Vielleicht lag es daran, dass seine Eltern nicht zu Hause waren. Der schwarz haarige Junge stieg unruhig aus seinem Bett und goss sich ein Glas Wasser ein. Verschlafen öffnete er sein Fenster. Ace Orion schaute Gedanken verloren in den von Sternen übersäten Himmel. Er war kein gewöhnlicher Junge. Seine Eltern waren berühmt und Ace lernte bereits mit jungen Jahren ranghohe Politiker des Kova To Sonnensystems kennen. Diese vermeintliche Berühmtheit störte ihn jedoch. Er mochte es gar nicht von allen gekannt zu werden.

Ace wischte sich müde über sein junges Gesicht. Er war sehr erschöpft, doch konnte er nicht einschlafen. Seine lauten Gedanken hielten ihn wach. Plötzlich wurde sein Blick durch einen hellen Lichtstrahl geblendet. Ace schaute auf

 

den dunklen Marktplatz und erkannte fünf Gestalten, die beisammenstanden. Ace beugte sich neugierig weiter aus dem Fenster um verstehen zu können, worüber die Gestalten sprachen. Ihm schien es, als ob sie miteinander stritten. Ace lehnte sich noch weiter aus seinem Fenster, um ihre Stimmen besser verstehen zu können.


„Mir ist nicht wohl bei dieser Sache“, sagte eine verzweifelt wirkende Stimme. Ace hatte das Gefühl, das eine Frau gesprochen hatte.

 

„Sirrah, wir hatten es doch bereits besprochen“, sagte eine deutlich festere Stimme, die nur von einem Mann stammen konnte.

 

„Thuban, ich mach mir solche Sorgen. Was ist, wenn etwas schiefgeht?“ fragte die verunsicherte Frau. Ace Herz klopfte schnell und laut, er ahnte das etwas nicht stimmte.

 

Eine ganze Weile sagte keiner mehr etwas und die Anspannung in Ace wuchs weiter, da er wusste, dass die dunklen Gestalten etwas Verbotenes vorhatten. Unruhig beobachtete er die kleine Gruppe weiter.


„Ich meine, es ist ja auch wirklich nicht ganz ungefährlich, vielleicht hat Sirrah ja auch recht.“ Eine dritte Person hatte angefangen zu sprechen. Es war eine fast schon quiekende unangenehme Stimme.

 

„Schluss damit, ich will davon nichts mehr hören. Wir haben es so besprochen und so wird es

 

auch gemacht.“ Die Stimme von Thuban hatte etwas Vernichtendes. Keiner widersprach ihm. Die große Gestalt von Thuban schritt ein Stück nach vorn und er richtete seinen Arm in den nächtlichen Himmel. Ein goldenes Licht erstrahlte sein Gesicht. Ace erschrak als er eine große Narbe erkannte, die sich über sein gesamtes Gesicht zog. Das Licht aus Thubans Hand strahlte in den Himmel. Die anderen Gestalten stellten sich in einem Kreis um ihn herum. Auch sie erhoben ihre Arme. Ein war ein unheimliches aber auch aufregendes Schauspiel was sich Ace bot. Nun erschienen vier weitere Lichter, die in den Himmel stiegen. Die gesamte Straße war in ein flackerndes Licht getaucht. Ace konnte immer wieder denselben Satz murmeln hören.




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